WAS WIR TUN

 MADNESST ist ein Netzwerk von Mental Health Aktivist*innen.

Wir alle bringen Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen oder Persönlichkeitsstörungen mit. Des Weiteren vereint uns die Kreativität als eine zentrale Ressource, um konstruktiv mit unseren Herausforderungen umzugehen.

Zusammen steckt in uns das Potenzial, um kulturelle Formate zu realisieren, welche die Öffentlichkeit für das Thema psychische Gesundheit sensibilisieren. Im Zentrum steht jeweils die Enttabuisierung und Entstigmatisierung des psychischen Leidens.

MADNESST als Kunstwort vereint zwei zentrale Begriffe.

MADNESS im Sinne von Wahnsinn und Verrücktheit spielt auf die kranke Psyche an. Durch die negative Konnotation der Ausdrücke wird zudem deutlich, dass Erkrankte immer noch diskriminiert werden.

NES(S)T symbolisiert einen sicheren Ort, wo Leben entsteht, sich entfaltet und manifestiert, sprich wo Kreativität entstehen kann.

 

WER WIR SIND

Simone

Simone Fasnacht hat aufgrund langjähriger Krankheits- und Psychiatrieerfahrung entschlossen, MADNESST zu gründen, um einen Beitrag zur Enttabuisierung und Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen zu leisten. Im Rahmen der Netzwerkentwicklung betreibt sie als Mental Health Aktivistin Öffentlichkeitsarbeit, wobei sie bereits im Schweizer Radio und Fernsehen zu hören und sehen war.

Nik

Nik Petronijevic ist Hobbymusiker und Kulturschaffender. Im Schweizer Radio und Fernsehen hat er bereits offen und ohne Hemmungen über seine Angsterkrankung gesprochen mit dem Ziel, junge Menschen dazu zu bewegen, sich frühzeitig Hilfe zu holen. Seine Musik dient ihm als Ventil und Energiequelle, um Erlebtes zu verarbeiten.

Jlona

Jlona Dreyer ist eine Mental Health Aktivistin und Künstlerin. In ihren digitalen Illustrationen und ihrem Textildesign thematisiert sie Aspekte aus ihrer Gedanken- und Gefühlswelt, mit welchen sie psychische Erkrankungen enttabuisieren und entstigmatisieren will.
Im Schweizer Fernsehen sprach sie bereits offen über ihre Persönlichkeitsstörung Borderline.

Robin

Robin Rehmann ist so Vieles, bekannt vor allem aus dem Schweizer Radio und Fernsehen; als Moderator, Produzent, Redaktor. Seine neueste Sendung heisst “Rehmann S.O.S. - Sick Of Silence”, in welcher er Menschen mit einer physischen oder psychischen Erkrankung eine Stimme gibt und somit als (Mental) Health Aktivist wirkt.

Jennifer

Jennifer Unfug ist als Eventorganisatorin tätig. Sie schafft sichere Räume, in welchen Tabuthemen Platz finden dürfen. Dabei arbeitet sie vor allem mit Spoken Word und theatralen Ansätzen. Des Weiteren ist sie freischaffend als Moderatorin und Poetry Slammerin unterwegs, wobei sie unter anderem Texte zu Feminismus und Mental Health schreibt.

Damian

Damian Stähli absolviert momentan ein Studium der Betriebsökonomie an der Berner Fachhochschule und versteht sich als Mental Health Aktivist. Als Mitbegründer und Co-Präsident des ZETA Movement leitet er eine Bewegung von jungen Menschen für Jugendliche zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen. Des Weiteren sitzt er im Stiftungsrat der Pro Mente Sana als Betroffenenvertreter.

Elianne

Elianne ist leidenschaftliche Künstlerin, die sich autodidaktisch auf Öl- und Aquarellmalerei spezialisiert hat. Ihre eigene psychische Erkrankung verarbeitet sie in ihren Bildern und verleiht dem Ausdruck, wofür ihr oft die Worte fehlen. Ihre Bilder helfen zu verstehen, wie sich psychische Erkrankungen anfühlen können und Betroffenen sprechen sie aus der Seele. Das offene Gespräch über psychische Gesundheit soll ihr Schaffen anregen.

Martin

Martin Fankhauser ist beruflich im Personalwesen tätig. Den Entscheid für einen offenen Umgang mit der eigenen psychischen Gesundheit, unter anderem im Schweizer Radio, hat er als enorm entlastend und bereichernd empfunden. Entsprechend möchte er andere Betroffene dazu ermutigen. Seine kreative Energie investiert er in die Fotografie, die Musik und die Kreation von diversen Texten.

Gisèle

Gisèle Ladner hat als Journalistin gelernt, Dinge zu hinterfragen. Die Kommunikationsexpertin ist in der Werbung tätig. Privat engagiert sie sich für Tierrechte und Menschen mit psychischen Krankheiten. Sie hat keine Lust mehr, dass ihre und die Geschichten von anderen stigmatisiert und tabuisiert werden. Sie schreibt an ihren ersten beiden Büchern über Hochsensibilität und das Gefühl, falsch zu sein.

 
 

"Psychisch krank mal öffentlich"

Debüt Event von MADNESST im OXYD Winterthur, Herbst 2021

 

KONTAKT

Hat dich MADNESST neugierig gemacht?

Würdest du gerne deine kreativen Ressourcen bei uns einbringen, um kulturelle Formate zu realisieren, die über psychische Gesundheit aufklären?

Was auch immer es ist: Wir freuen uns über jede einzelne Kontaktaufnahme!

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